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Käpt’n Huck trifft König Artur

10 Sep, 2008

Zu einem Aufeinander treffen der besonderen Art kam es gestern Mittag in der SchücoArena. Zehn Tage vor Marco Hucks EM-Kampf gegen den Franzosen Jean Marc Monrose duellierte sich der Cruisergewichtler mit Arminia-Torjäger Artur Wichniarek.

Bei strahlendem Sonnenschein traten die beiden sportlichen AushängeschilKäpt'n Huck tritt zum Elfmeter ander der Leineweber-Stadt als erstes zum Elfmeterschießen an. Huck „hämmerte“ den Ball sogleich ins Netz, auch Wichniarek gab sich keine Blöße. „Willst du nur Ecken raten oder schießt du gleich auch noch?“ provozierte er, als Huck beim zweiten Schuss zu lange zögerte und prompt den Ball an den linken Pfosten setzte. Sicher verwandelte der Spieler des Monats August seinen beiden letzten Versuche und entschied das Duell mit 3-2 für sich.

Anschließend erteilte Huck seinem Kontrahenten, der mit vier Treffern die Bundesliga-Torschützenliste anführt, eine kurze Lehrstunde im Boxen. Nachdem Wichniarek die Kniffe der korrekten Deckung in Windeseile erlernte („Halte deinen Kopf weiter nach unten, sonst setzt dich meine Rechte außer Gefecht.“), lieferten sich die beiden Sportler ein leichtes Sparringsgefecht, bei dem Wichniarek seine Beweglichkeit unter Beweis stellte. „Artur ist ein Naturtalent – was hältst du von einer zweiten Karriere als Boxer?“ würdigte Huck die erste Gehversuche des Arminen im Faustkampf. Wichniarek nahm das Lob mit einem Grinsen entgegen, gab nach kurzem Überlegen dann allerdings an, sich lieber auf den nächsten Gegner, den VfL Bochum, konzentrieren zu wollen. Für seine herausragende Form auf dem Fußballplatz hatte er übrigens eine interessante Erklärung parat. „Ich habe mir die Haare kürzer schneiden lassen, das muss der Schnelligkeit helfen.“ Ein Rezept für seinen derzeitigen Erfolg gibt es aber nicht. „Manche Spiele laufen besser als andere. Ich nutze die Chancen, wie sie kommen.“ Zusätzliche Motivation erhielt er vom bekennenden Arminia-Fan Huck: „Bochum schlagt ihr 4:1.“

Auch Lohmann, das Maskottchen der Arminen, ließ es sich nicht nehmen, den Boxer seinerseits zu einem Duell herauszufo

 Marco Huck im Duell mit Artur Wichniarek

rdern, musste aber schnell einsehen, dass Hörner keinen Vorteil bieten, wenn man einem Profi gegenübersteht. Für Huck ging es nach dem ungewöhnlichen Kräftemessen zurück ins Trainingslager nach Kienbaum, wo noch zwei Sparringseinheiten auf dem Programm stehen. „Ich bin super in Form. Monrose muss sich warm anziehen. Samstag knallt es“, sagt er voller Zuversicht.

Am Ring wird dann auch König Artur mitfiebern. „Ich drücke Marco natürlich die Daumen“, verriet er und bat seinen Freund, doch mindestens bis zur dritten Runde zu warten, bevor er zum K.o.-Schlag ansetzt. „Dann bekommen die Zuschauer noch etwas geboten.“

Weitere Bilder gibt es hier

3 comments

  1. Kompliment! Gut, flüssig und unterhaltsam geschrieben, und bestimmt war es ein unterhaltsamer Nachmittag für alle Beteiligten! ;-)
    Gruß von Anne Hoffmann


  2. Marco huck ich finde dich so toll
    ich küsse und umarme dich


  3. Das Video zum Aufeinandertreffen der beiden gibt’s hier: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=2569285

    @ Anne: War ganz nett, aber ehrlich gesagt wenig spektakulär.



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